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Evaristo

Aus meiner vor-weihnachtlichen News wisst ihr, dass ich den Maler Evaristo sehr schätze. Er ist rüstige 83 Jahre und hat bestimmt einige tausend Bilder in seinem Leben gemalt. Darunter viele Bilder, die sicher nicht "eingängig" sind, aber mit denen man sich auseinandersetzen muss oder kann. Dabei war er eigentlich kein Maler im klassischen Sinne eines Berufes, sondern Industriearbeiter in Lyon und später Bauer; Ende der 30iger Jahre geflohen aus Spanien ins Exil nach Frankreich.
Zwischen den Jahren habe ich mir meinen Wunsch erfüllt und ihn in Vallon/Südfrankreich besucht. Wir sind durch seine Wohnung "gepilgert" und haben uns seine vielen Bilder angeschaut. Einige malerische Perioden haben sein Leben begleitet. Landschaften, Geschichten mit stark religiösem Hintergrund, Menschen und Selbstbildnisse. Monochrom, zum Teil schwarz und dann wieder sehr farbig. In den 80ern drehe es sich zu düsteren Farben mit Totenköpfen, Fegefeuer, Trauer und manchmal eine gewisse Verachtung für die Mitmenschen. Eine enorme emotionale Bandbreite.
Ich war einfach sprachlos und beeindruckt. Um euch einen kleinen Eindruck zu geben, hier vier Bilder von Evaristo:

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